Kniegelenks-Arthrose

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Ursachen und Symptome

Eine Arthrose ist eine Schädigung der Knorpelschicht, die häufig als Folge einer Knieverletzung (Meniskus- oder Bänderverletzung in jungen Jahren) entsteht oder eine altersbedingte Überlastung darstellt. Eine gewisse familiäre Häufung kann ebenfalls festgestellt werden.

Kniegelenk von vorne:

intakter Knorpelbereich

abgenutzter Knorpel

Die Arthrose äussert sich am Anfang meist mit Schmerzen im Kniegelenk unter längerer Belastung. In fortgeschrittenem Stadium können Beschwerden aber auch bereits in Ruhephasen oder nachts im Schlaf auftreten. Mit zunehmendem Ausmass der Arthrose nimmt auch die Beweglichkeit ab und es kommt zu Fehlstellungen der Beinachse (O- oder X-Beine). Sobald es zu einem Schonhinken kommt und das Gangbild nicht mehr symmetrisch ist können Folgeschäden der angrenzenden Gelenke (Hüft- oder Sprunggelenk) oder der Wirbelsäule aufgrund eines Beckenschiefstandes auftreten. Spätestens dann wäre eine umfassende Abklärung durch den Fachspezialisten sinnvoll, um eine weitere Schädigung des Bewegungsapparates zu vermeiden.

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Diagnostik


Zur Festlegung der optimalen Therapie einer Kniegelenksarthrose ist es wichtig zu wissen in welchem Stadium sich die Abnutzung des Knorpels befindet. Hierzu benötigt es eine klinische Untersuchung durch den Kniespezialisten, der den Zustand des Gelenkes (Bewegungsumfang, Bandstabilität, Reizzustand, etc) beurteilt und eine radiologische Bildgebung (Röntgenbilder des betroffenenGelenkes in 3 Ebenen). Im Rahmen der Sprechstunde wird Ihnen Dr. Rapp den Untersuchungsbefund, sowie die Röntgenbilder erklären und das weitere Vorgehen besprechen.

Kniegelenk mit Arthrose

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Therapie


Im Vordergrund steht hier immer die Ausschöpfung der konservativen (d.h. nichtoperativen) Massnahmen. Durch die Anpassung der sportlichen Aktivitäten –allenfalls durch Bewegungsübungen und ggf. der Ernährung kann oft eine deutliche Linderung der Beschwerden erreicht werden. Eine medikamentöse Unterstützung ist zur Vermeidung eines Schonhinkens ebenfalls sinnvoll und kann zur Verbesserung der Aktivität eingesetzt werden. Je nach Stadium der Arthrose kommen auch Infiltrationen (Spritzen ins Gelenk) zur Anwendung. Dr. Rapp wird Ihnen die jeweiligen Vor- und Nachteile der konservativen Therapie ausführlich erläutern. Von einer Kräftigung der Beinmuskulatur auf sogenannten «Kraftmaschinen» wie zum Beispiel der Beinpresse ist jedoch dringend abzuraten, da dieMuskulatur hierbei durch Bewegung des Kniegelenkes unter zusätzlicher Belastung trainiert werden soll, was den (bereits geschädigten Knorpelbelag) noch weiter abnutzt und zum beschleunigten Fortschreiten der Arthrose führt! Eine verbesserte Koordination der Beinachsenmuskulatur durch dosierte Balance-Übungen ist dagegen äusserst sinnvoll, da diese den natürlichen Bewegungsablauf berücksichtigen und dadurch die Scherkräfte im Gelenk verringern, die den Knorpelbelag abnutzen.  Falls die Arthrose bereits zu weit fortgeschritten ist, kann mit konservativen Therapien ein langfristiger Erfolg nur ganz selten erzielt werden. Wenn die nicht-operativen Möglichkeiten ausgeschöpft sind und der Leidensdruck zu gross wird, sollte deshalb der Einsatz eines künstlichen Kniegelenks in Betracht gezogen werden. Als Hilfestellung können Sie ein Beschwerdeprotokoll führen, um die Lebensqualität resp. den Leidensdruck zu objektivieren. Gerne stellen wir Kontakt zu bereits von Dr. Rapp operierten Patienten her, um Ihnen Informationen "aus erster Hand" zu garantieren.

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Operative Behandlung

Die Arthrose des Kniegelenks ist die häufigste Ursache für den Kniegelenkersatz. Dabei wird der abgenutzte, nicht mehr ausreichend stossdämpfende Knorpelbelag des Kniegelenkes durch eine Gleitpaarung aus Metall und einem hochvernetzten Polyethylen ersetzt.

Operationsbild mit Knieprothese:
glatte Metalloberfläche (gold)
neuer «Stossdämpfer» aus hochvernetztem Polyethylen (weiss)

Der Kniespezialist Dr. med. Felix Rapp kann Ihnen anhand von originalgetreuen Modellen anschaulich erklären welche Variante für Ihre individuelle Situation die optimale Lösung darstellt. Profitieren Sie von der über 20-jährigen Erfahrung und lassen Sie sich die Vor- und Nachteile der zahlreichen Therapievarianten von der Konventionellen Prothetik über die computerassistierte Planung, der navigierten Operationstechnik, der roboter-unterstützte Schnittführung, bis zur 3D Individual-Prothese den kompletten Ablauf deroperativen Versorgung verständlich und ohne medizinische Fachausdrücke erläutern.Im Gegensatz zu den öffentlichen Spitälern mit ihren unzähligen, ständig wechselnden Assistenz- und Oberärzten, haben Sie hier mit Dr. med. Felix Rapp nur einen behandelnden Arzt, der Sie vom ersten Gespräch bis zum Abschluss der Rehabilitation persönlich 1:1 betreut.

Eine optimale Funktion einer Kniegelenksprothese hängt hauptsächlich von der korrekten Platzierung der Prothesenkomponenten ab. Anhand der präoperativ angefertigten digitalen Röntgenbildern (siehe unten) kann der Operateur unter Verwendung modernster Planungsprogramme millimetergenau die jeweilige Beinachse bestimmen, die patientenspezifischen Knochenschnitte festlegen und die korrekte Implantatgrösse auswählen, damit das künstliche Gelenk wieder möglichst nahe an der ursprünglichen Anatomie des Kniegelenkes zu liegen kommt. Diese Planung (s. Abbildung) wird dann im Operationssaal von Dr. med. FelixRapp zusammen mit einem spezialisierten Team aus Operationsassistenten und Instrumentierpersonal so umgesetzt, dass die eingesetzte Knieprothese eine optimale Beweglichkeit und Belastbarkeit und die damit verbundene möglichst lange Haltbarkeit aufweist.

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Rehabitilation

Der stationäre Aufenthalt in der Klinik beträgt je nach Allgemeinzustand des Patientenzwischen 4 und 8 Tagen. Bereits am Operationstag wird der Patient unter Anleitung des Physiotherapeuten mobilisiert. Mindestens einmal täglich erfolgt die «Gangschule» zuerst in der Ebene und ab dem zweiten oder dritten Tag auch auf der Treppe, um ein sicheres und rundes Gangbild zu erreichen. Sobald sich der Patient in der Ebene und auf der Treppe selbständig sicher fühlt, die Wunde trocken und die Schmerzsituation im gut erträglichen Rahmen ist kann eine Entlassung nach Hause erfolgen. Die Benutzung der Gehstöcke wird für die ersten zwei Wochen nach der Operation empfohlen. Sie dienen in aller Regel der Sicherheit, da eine volle Belastbarkeit (ganzes Körpergewicht) des Hüftgelenkes bereits ab dem OP-Tag gewährleistet ist.

Der Aufenthalt in einer Rehabilitationsklinik ist in den allermeisten Fällen nicht notwendig. Ausschlaggebend für eine bestmögliche Rehabilitation ist, dass die erlernten Übungen zu Hause regelmässig mehrfach täglich relativ kurz (3-5 Minuten) dafür aber häufig (6-8 mal) pro Tag selbständig durchgeführt werden. Als Hilfestellung können die Übungsvideos herangezogen werden. Eine Verordnung für Physiotherapie wird bei Austritt aus dem Spital mitgegeben, sodass die korrekte Durchführung der Übungen durch den Physiotherapeuten zweimal pro Woche kontrolliert und gegebenenfalls angepasst werden können. Nach Abheilung der Hautnaht kann ungefähr zwei Wochen nach der Operation ein Termin beim Hausarzt erfolgen, um die Hautklammern zu entfernen. Bis dahin sollte das durchsichtige Comfeel-Pflaster auf der Wunde belassen werden. Sollte es sich vorher lösen, geben Sie bitte in der Praxis Bescheid. Die weiteren Nachkontrollen bei Dr. med. Felix Rapp sind nach 6 Wochen, 3 Monaten, 6 Monaten und 1 Jahr geplant.

Wenn Sie Informationen aus erster Hand benötigen melden Sie sich bei uns. Wir könnenden Kontakt mit bereits operierten Patienten herstellen, die die Ihre Fragen gerne beantworten.

Bei Beschwerden im oder um’s Kniegelenk vereinbaren Sie einen Termin in derSprechstunde unter 044 387 3145 - per mail - oder ganz einfach online. Wir kümmern uns um Sie!


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Folgende Patienten stehen ihnen für eine Beratung zur Verfügung

Frau Da Rugna Susanne

Herr Siegrist Dominik

Frau Billeter Elsbeth

Frau Geiser Regula

Herr Bazzi Daniel

Herr Meier Felix

Herr Otto Bastian

Herr Camenzind Peter

Herr Dülli Karl

Herr Wirz Beat

Herr Miotti Thomas

Lassen Sie sich von ehemaligen Patienten beraten.

Hier finden Sie ehemalige Patienten die Ihnen für Fragen zur Behandlung zur Verfügung stehen.
Wenn Sie zu einem Patienten Kontakt aufnehmen möchten, wenden Sie sich einfach an Dr. med. Felix Rapp.
Er setzt Sie gerne in Verbindung.

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